Bericht über die 3. Deutsch-Japanische Summer School Sanriku Fukkou 2017

von Gesa Neuert, Vorsitzende des Deutsch-Japanischen Synergie Forums Sanriku Fukkou e.V.

Vom 12. bis 22. September 2017 fand die 3. Deutsch–Japanische Summer School Sanriku Fukkou unter dem Thema: TSUNAMIRESILIENTE KÜSTENSTÄDTE IN TOHOKU statt. Die Teilnehmer (vorwiegend Master-Studierende der Studiengänge Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt Küstenschutz, Architektur und Stadtplanung der TU Braunschweig und der TU Berlin) besichtigten folgende betroffene Orte an der durch den Tsunami vom 11.3.2011 völlig zerstörten Küste Miyagis und Iwates: Sendai, Natori, Iwanuma, Ishinomaki, Onagawa, Ōkawa, Minamisanriku, Motoyoshi (Koizumi Bucht), Kesennuma, Rikuzentakata, Kamaishi, Ōtsuchi, Yamada, Miyako und Taro.

Sechseinhalb Jahre nach der Katastrophe ist der Wiederaufbau noch lange nicht abgeschlossen und sieht sich mit zahlreichen Kontroversen konfrontiert: Küstensicherung durch Deiche bzw. Betonmauern oder ökologische Lösungen, Grundstücksneuordnungen zur Realisierung neuer Stadtplanung, Relokalisierung von Stadtteilen von der Küste auf Anhöhen, sinkende Bevölkerungszahlen und damit steigende gesellschaftliche Probleme.

Teilnehmer bei der Besichtigung der Wiederaufbauarbeiten

Die Komplexität dieses Wiederaufbaus wurde interdisziplinär aus der Sicht verschiedener Fachrichtungen vor Ort untersucht: Im Dialog mit Opfern sowie mit öffentlichen und gemeinnützigen Akteuren erfuhren wir, dass die größten Herausforderungen an die Resilienz der Städte noch bevorstehen, wenn die Planungen und der Wiederaufbau abgeschlossen sind. Noch sind die Wirtschaft und soziale Einrichtungen nicht wiederbelebt und viele Familien abgewandert. Die Abwanderungsquote beträgt teilweise bis zu 30%. Die Überalterung ist dementsprechend hoch. Viele NGOs, die bisher das Leben der Bevölkerung unterstützt haben, werden nicht weiter unterstützt und verlassen die Städte, so dass die Bevölkerung in Zukunft allein funktionieren muss.

Die Bürgermeister der Städte Miyako (Taro), Ōtsuchi, Kamaishi, Rikuzentakata und Kesennuma empfingen uns mit ausgeklügelten Informationsprogrammen und genauen Plänen von Seiten der Planungsabteilungen. Hier wurde der Fokus auf verschiedene Ingenieurs- und Planungswissenschaften gelegt.

Wissenschaftliche Aspekte wurden im IRIDes Institut der Tōhoku University, im Rikuzentakata Global Campus und beim Workshop in Yamada beleuchtet.

Im IRIDes Institut bekamen die Teilnehmer wissenschaftliche Hintergründe zur Tsunami Forschung mit aktuellen Simulationen von Assoc. Prof. Dr. Anawat Suppasri und Dr. Volker Röber. Assoc. Prof. Dr. David Nguyen gab uns einen Einblick, wie der Tourismus wieder belebt werden kann.

Im Rikuzentakata Global Campus berichtete der Vizebürgermeister und Leiter des Campus Kiyoshi Murakami über den langen beschwerlichen Weg der Stadt Rikuzentakata seit der Katastrophe und über die Einrichtung des Global Campus (RTGC), der gemeinsam mit der Iwate University und der Rikkyo University von der Stadt Rikuzentakata eingerichtet wurde.

In Zukunft sollen vermehrt internationale Symposien über Disaster Management und Begegnungen zwischen japanischen und internationalen Studenten durchgeführt werden. Bisher kam es bereits zum Austausch mit Studenten der Universitäten Harvard und der Stanfort. Unsere Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zu einem intensiven Austausch mit Ingenieurstudenten der Iwate University.

Workshop der japanischen und deutschen Studierenden

Im Seishonen no Ie in Yamada wurde ein gemeinsamer Workshop mit Prof. Dr. Tomoyuki Masuda und Medizinstudenten der Iwate Medical University über die medizinische Versorgung und Traumata-Behandlung durchgeführt. Prof. Masuda berichtete eindrucksvoll von der Erkenntnis, dass es beim Tsunami von 2011 kaum Verletzte gegeben hätte. Als Pathologe hatte er die schwierige Aufgabe, die Leichen zu untersuchen. An einem Tag lagerten in Kamaishi über 800 Tote. Die Studentin Yuka aus Yamada berichtete über ihre Familie, in der nicht über den Tsunami und das Erlebte gesprochen wird, obwohl ihr das Krankenhaus als auch das Haus verloren ging.

Die Teilnehmer der Summer School bedanken sich herzlich bei allen Unterstützern für diese einmalige Chance, einen tiefen und genauen Einblick in die Auswirkungen der Katastrophe bekommen zu haben. Sie wurden konfrontiert mit gesellschaftlichen Problemen und Engagement, mit Erfahrungen der Opfer der Katastrophe und mit lokalen Traditionen. Dabei gingen den Studenten besonders die persönlichen Erfahrungsberichte der Bewohner vor Ort zu Herzen.

Ein besonderes High Light war die Teilnahme am Herbst Matsuri von Ōtsuchi.

In den Gesprächen mit den Bürgermeistern und Stadtplanern wurde allen die Vielschichtigkeit der Probleme bei den Planungen und der Entscheidungsfindung bewusst. So hat man sich in der Präfektur Miyagi entschieden, die Flussmündungen durch Betondeiche zu sichern. Dabei werden Deiche in Höhe von 10 m gebaut und so manches Mal müssen Kirschbaumalleen für solch ein Vorhaben gefällt werden. Dieses fällt nicht immer auf Verständnis der Bevölkerung. Auch werden Gebiete mit 14,7 m hohen Deichen geschützt, obwohl sich dort keine Menschen mehr ansiedeln wollen. Gleichwohl haben die Städte sich nach langjährigen Debatten dazu entschieden, diese Deiche zu bauen. Alternative Entscheidungen gibt es nur ganz vereinzelt. Neue Wohngebiete werden zum großen Teil auf abgetragenen Anhöhen angelegt, während das abgetragene Erdreich zur Anhebung des Erdniveaus an der Küste genutzt wird. Es gibt eine deutliche Trennung zwischen Einkaufsvierteln, Wohnbezirken und Wirtschaftszonen (meistens Fischerei gebundene Industrie), die in direkter Nähe zum Wasser durch hohe Betonmauern geschützt werden. Diese Maßnahmen wurden größtenteils vom Staat bzw. den Präfekturen bezahlt.

Kesennumas Bürgermeister, Herr Sugawara, machte den Teilnehmern deutlich, wie groß seine Verärgerung darüber war, dass die Planungen durch „Unbeteiligte“ – das bedeutet, Menschen, die nicht direkt betroffen waren, aber mit diskutiert haben – über viele Jahre verzögert worden sind und somit der Wiederaufbau länger gedauert habe. Nun sei aber alles entschieden und im Bau. Für 2020 sollen alle Maßnahmen abgeschlossen sein.

Miyakos Bürgermeister, Herr Yamamoto, bedankte sich herzlich, dass wir uns auch dieses Mal wieder für das Anliegen seiner Stadt interessiert haben. Er war begeistert von den Fragen und Anregungen der Studierenden, z.B. gibt es keinen Naturausgleich im japanischen Baurecht. Man war sehr erstaunt darüber. Deshalb kam der Bürgermeister zum Schluss extra zu uns, um sein Interesse an einer deutschen Städtepartnerschaft mitzuteilen.

Teilnehmer beim Besuch auf dem Rikuzentakata Global Campus

Dass man in Japan über ein gut funktionierendes Warnsystem verfügt, konnten wir an mehreren Beispielen selbst beobachten. Ein Taifun war für den Sonntag (17.9.) Nachmittag in Rundfunk und Presse angekündigt. Kurz nach 15:00 Uhr erhielten alle Teilnehmer mit japanischem Handy eine Evakuierungswarnung für Ōtsuchi auf ihr Handy. Das Gleiche erfolgte nachts um 3:00 Uhr. Außerdem sollte sich die Bevölkerung in Tōhoku einmal morgens um 6:00 Uhr und das andere Mal um 7:00 Uhr in sichere Schutzräume wegen zweier Raketenstarts in Nord-Korea begeben. Ein sehr beklemmendes Gefühl der Unsicherheit! Jeweils fünf Minuten später gab es die Entwarnung.

Alle Teilnehmer sind sehr daran interessiert, in ein oder zwei Jahren wieder nach Tōhoku zu fahren, um den Fortschritt des Wiederaufbaus weiter zu verfolgen.

Nochmals bedanken wir uns herzlich bei unseren Sponsoren für die Unterstützung und die Möglichkeit, über unsere Summer School zu berichten.

Immer noch in der Kritik, der Deichbau an der Koizumi Bucht

宮城

<復興の虚実(1)>防潮堤[上]隔絶された海 賛否が対立、浜を分断

宮城県内で最も高い海抜14.7メートルの防潮堤。建設の賛否を巡り、住民の間にしこりが残った=気仙沼市本吉町の小泉海岸

 東日本大震災の被災地に、復興の理想と現実が交錯する。発生から6年半、崩壊した風景の再建は進んだが、住まいやなりわいの足元は固まっていない。宮城県知事選(10月5日告示、22日投開票)は、復興完遂に向けた道筋が争点となる。「フッコウ」の掛け声が響く中、沿岸には被災者の苦しい息遣いとやり場のない嘆きが漂う。

◎2017宮城知事選

<「誰も語らない」>
住民の命を守るはずの防壁が地域を分断し、浜に暗い影を落とす。
海抜14.7メートル、長さ800メートル、最大幅90メートル。既に表面の大半がコンクリートで覆われた巨大建造物の上を、ショベルカーや巨大クレーンが慌ただしく動く。
気仙沼市本吉町小泉地区の海岸に、宮城県内で最も高い防潮堤が姿を現しつつある。県は本年度中の完成を目指し、整備を進める。
「今、小泉で防潮堤の話をするのはタブー。もめたくないから誰も語らない」。建設反対を訴え続けた男性(50)が打ち明ける。職場の上司から「防潮堤の話はするな」とくぎを刺され、男性も外部への発言を極力控えるようになった。

<しこりは消えず>
計画が示されたのは2012年7月。「命が大事」と早期建設を求める賛成派と、環境などへの配慮を求める反対派が対立した。
賛成派で、地域の意見集約に奔走した地元の市議(55)は「生々しい津波の記憶が残る中、悩んだ末に出した結論だった」と振り返る。約20回の説明会を経て県は「了承を得た」と判断したが、賛否で生じた地域のしこりは今も消えない。
国の中央防災会議専門調査会が11年6月に示した提言に基づき、県は数十年から百数十年に1度の津波に対応できる堤防の高さを決めた。「津波から命を守る」を旗印に建設に突き進む県の姿勢は、しばしば被災地の反発を招いた。
県が同市本吉町の日門漁港に計画する海抜9.8メートルの防潮堤は、地域住民の反対で着工のめどが立たない。長さ280メートルの防潮堤を築くと、国道から海や港が見えなくなる。
今年5月に地元の公民館であった説明会。県は2メートル間隔で壁に小窓を設ける修正案を示したが、住民は納得しなかった。地元の漁師(69)は「景観は宝。小さな窓では海の様子は分からない。県はわざと騒ぎの種をつくるのか」と憤る。
「選択肢がない状況で、住民に是非を迫るのは問題だ」。大谷里海づくり検討委員会事務局長の三浦友幸さん(37)は、県が一方的に計画案を示すやり方に疑問を感じている。

<歩み寄りに時間>
三浦さんらは大谷海岸に防潮堤を築く県の計画に反対した。砂浜を守るため、建設位置を内陸に移して国道との「兼用堤」とする対案を出し、粘り強い交渉で実現させた。意見集約から交渉まで5年。三浦さんは「行政と住民が歩み寄り、信頼を築くには時間も必要だ」と訴える。
防潮堤に守られる住民から批判を浴び、時に浜の分断を生みながら、県は淡々と整備方針を貫く。各地の浜に出現し始めた巨大な壁が、異論をはね返す。
気仙沼市議の今川悟さん(42)は「県にとっては単なる土木事業の一つだが、住民にとって防潮堤は街づくりの一つ。浜ごとの思いをくみ取ってほしかった」と批判を強める。(気仙沼総局・大橋大介)

Für und Wider des Deichbaus nach dem Tsunami in Tohoku, immer noch gibt es viele Einwände

進む防潮堤建設、高さに戸惑いの声 市担当者からも異論

加藤裕則、渡辺洋介

2017年9月12日00時42分

【動画】宮城県気仙沼市で建設が進む防潮堤

 東日本大震災から11日で6年半を迎えた。岩手、宮城、福島の3県は防潮堤を591カ所(約390キロ)で計画し、9割近くで着工、竣工(しゅんこう)しているが、宮城県気仙沼市などの少なくとも5カ所で住民が反対している。着工・完成した地域でも、その高さに戸惑い、まちをどう再建していくのか揺れている。

気仙沼市日門(ひかど)地区。県は高さ9・8メートル、長さ280メートルの堤防を計画している。今年5月、地元公民館に20人ほどの住民が集まり、県の説明会が開かれた。「青い海を見ながら暮らしたい」と反対する住民に対し、県は必要性を訴えた。

会も終わりに近づいた頃、意外なところから反論が出た。県とともに住民の説得に当たるはずの市の担当者だった。「住民や店を営む人たちが必要ないというのであれば、それを受け入れていいのではないか」

会場は静まりかえった。県の担当者は「重い意見だ」と絞り出すのがやっとだった。年内にも再度、説明会が開かれる予定だ。

「6メートルは高すぎる。海が見えず、危険が増す」。昭和チリ地震の津波も経験したという82歳の漁師は声を張り上げた。今月8日、石巻市表浜地区。住民十数人、県側の5人が漁協に顔をそろえた。6メートルの防潮堤を港の周囲に造る計画について、意見交換会があった。

ログイン前の続き漁師は「なぜ意見を聞いてくれないのか」と食い下がったが、県の担当者は「国の指針に沿って堤防を計画している」。来春までに地元合意を取り付けたいとしている。

巨大堤防建設の発端となったのは、2011年6月の政府の中央防災会議専門調査会だ。数十年~百数十年に1度の津波を防ぐ高さで整備することを決めた。現在、34都道府県で防潮堤の計画を策定し、一部で工事が始まっている。

死者・行方不明者1万8440人。戦後最大の災害に対し、政府や自治体は「『想定外』はない」「命を守る」との決意のもと、住民に高台移転を促し、防潮堤のかさ上げや新設に踏み切った。宮城県村井嘉浩知事は「頑固だと言われるかもしれないが、県民の命を守りたい」と話した。

建設が始まった地域も、悩みは深い。

石巻市雄勝町。最大9・7メートルの計画に対し、「海と共に生きてきた雄勝の文化が失われる」との反論もあったが、「まちづくりを遅らせるわけにいかない」と県は昨年4月、着工を決め、工事が進んでいる。

人口約4千人。津波は過疎化に拍車をかけ、巨大な防潮堤計画は町を二分した。人口の7割にあたる2千数百人が町を離れ、とどまったのは約1千人。防潮堤で町の様相は一変するが「雄勝を捨てるわけにはいかない」(住民の一人)と、堤防と共存した新しいまちの形を模索している。

岩手県は整備予定の134カ所のうち、住民の要望を受けて16カ所で高さを下げた。釜石市の花露辺地区では高さ14・5メートルの防潮堤計画があったが、完成に5年かかることが判明。住民らは高台移転と避難路を造る代案をまとめて建設の撤回を求め、県も応じた。町内会長だった下村恵寿さん(68)は「海が見えず、漁ができなければ集落は崩壊する」と話した。

福島県では101カ所のうち半分で完成している。従来の堤防を1メートルほどかさ上げしたところが多く、反対運動はなかったという。

■合意方法など全国に影響

防潮堤の要不要、高さや合意の方法は、被災地だけの問題ではない。

温泉や観光が地域経済を支える静岡県伊東市。今春、市内10地区の海岸で防潮堤の新設を見送った。市は住民の意思を尊重したほか、「観光面でマイナスが大きかった」といい、避難路の拡充などを検討する。新井地区の増田直一区長(80)は「防潮堤があると生活が成り立たない。大切なのは逃げること」と話す。

県は3年前、防潮堤計画の策定に際し、景観や自然をできる限り守り、住民の意向を重視する静岡方式という考え方をとりまとめた。担当者は「東日本大震災の被災地では防潮堤で多様な議論があったようなので参考にした」と話す。

徳島県は厳しい財政事情を考慮し、今後20~30年で優先的に整備する39海岸を選び、一部で着工した。国の指針より高さは低いが、「避難時間を確保する高さ」という基準を設け、既存の堤防のかさ上げや補強で対応している。事業費は600億円。担当者は「国の補助金が薄い自治体で国の指針の防潮堤をすぐに整備することは難しい」と話した。(加藤裕則、渡辺洋介)

Artikel von Prof. Anawat Suppasri

 

In der Summer School werden wir am 13.09. von Prof. Anawat Suppasri betreut. Hier ein Artikel vom ihm als Hintergrundsinformation:

Anawat Suppasri - Carried by the Waves

https://www.tohoku.ac.jp/en/research/research_highlights/anawat_suppasri.html

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Professor Anawat Suppasri

Associate Professor of Tsunami Engineering Research
Hazard and Risk Evaluation Research Division.
International Research Institute of Disaster Science

Awards

2015 – Construction Engineering Research Award, Society for the Promotion of Construction Engineering
2015 and 2013 – Outstanding Reviewer Award, International Journal of Disaster Risk Reduction
2013 – Hazard 2000 Award, Japan Society for Natural Disaster
2011 – Coastal Engineering Journal Award

 

http://www.tsunami.civil.tohoku.ac.jp/hokusai3/E/index.html

Herzlichen Dank für Ihre Zusammenarbeit!

 

 

An der Koizumi Bucht soll der Naturschutz mehr Beachtung finden

五洋建設や戸田建設が防潮堤の建設現場で環境に配慮

2017.08.30
工事に伴い移植されて残ったウミミドリ(宮城県レッドリスト絶滅危惧種指定の海岸植物)

巨大な防潮堤が環境や景観を破壊するという批判が広がるなか、建設会社数社が環境配慮型の工事を進めている。宮城県気仙沼市の中島海岸では、干潟保全を求める住民の声を受けて、発注主の宮城県が希少生物の移植や塩性湿地の造成を決定。建設会社は継続的に生物学者の助言を受けており、五洋建設や戸田建設の社員は8月23日に干潟生物の専門家とともに現場で貝やカニなどの調査を行った。(瀬戸内 千代)

宮城県は、中島海岸に幅約95メートル、高さ約15メートル、長さ約820メートルの防潮堤を、津谷川河口から約2キロメートルの両岸に河川堤防を計画。2018年度の完成を目指し2014年に着工した。五洋建設・みらい・徳倉建設工事共同企業体(以下、JV)、竹中土木・橋本店・寄神建設JV、戸田建設・淺沼・三浦JV、野口建設、アルファー建設が、各担当工区を施工している。

約1ヘクタールの塩性湿地を造成するのは津谷川右岸堤防の陸側で、戸田建設・淺沼・三浦JVが担当。底生動物のために小さな河川の流れを寸断しないよう仮水路の設置や付け替えをしたり、希少植物を移植したりしている。

東日本大震災で壊れた右岸堤防の跡地には、多様な底生動物が住む干潟が形成されていた。住民による「小泉海岸及び津谷川の災害復旧事業を学び合う会」が、その保全を提案。県が設置した学識経験者から成る検討会も、建設地の生態系の重要性を指摘したため、工事の手順と内容が変更された。

10人の検討委員の1人で、県の「環境アドバイザー」を務める鈴木孝男・元東北大学助教は、干潟生物の専門家。昨年と今年5月に続き、8月23日も現場で生物調査を実施した。経過を観察しながら施工者に「水際はできるだけ勾配を緩くし、直線的ではなく凹凸など形状にも変化をもたせ、多様な生息場所の確保を」といった生態系保全のポイントを伝えている。

全工区の環境調査をとりまとめた五洋建設の環境事業部は、14人のうち2人が生物学の修士号を持っている。干潟生物の研究を経て、土木技術と環境技術の融合を目指して入社した環境担当の竹山佳奈氏は、「環境配慮したくても具体的な工夫が分からない施工業者が多いので、専門家に指導していただける機会は大切」と語った。

瀬戸内 千代 (せとうち・ちよ)
環境分野、特に海洋や生物をテーマとする海ライター。雑誌「オルタナ」編集委員、ウェブマガジン「greenz」シニアライター。1997年筑波大学生物学類卒、理科実験器具メーカー「ナリカ」でサイエンス・トイ企画など経験後、出版業に転職、2007年に環境ライターとして独立。自治体環境局発行のメールマガジン、行政の自然エネルギーポータルサイト取材記事などを担当。2015年、東京都市大学環境学部編著「BLUE EARTH COLLEGE ようこそ、「地球経済大学」へ。」(東急エージェンシー)の編集に協力。瀬戸内海や房総半島に暮らす人々に取材し雑誌や企業広報紙で地域の魅力を発信する仕事や、海洋環境保全NPO「OWS」などの機関誌編集ボランティアを継続している。

Kagura Tänze sind wichtig für die Identität und für den Wiederaufbau

サステナビリティ 新潮流に学ぶ

第11回:震災・復興とお祭りの復活――サステナビリティの底流

2017.08.29

SB-J コラムニスト・古沢 広祐
再建された八重垣神社の浜下り行事(宮城県山元町、2017年7月30日、筆者撮影)
3.11東日本大震災から6年半以上が経過し、甚大な被害の記憶が薄れつつある中、被災地では夏のお盆行事やお祭りが復活しています。豊かな自然・伝統文化を育む東北・三陸地域一帯では、祭事・郷土芸能が日々の暮らしと深く結びつき継承されてきました。そうした文化的な力が、災害への回復力(レジリエンス)や復興過程に人々を繋ぐ原動力として見直されています。

伝統文化・祭事の復活の意味

7月下旬から8月にかけ、宮城県を中心に被災各地を訪れました。沿岸部の多くの所で巨大防潮堤の建設が進み、万里の長城のごとき景観が延々と立ち現れています。そして、仮設住宅から高台移転や復興住宅などへ、住民の移住も着実に進んでいました。

復興への歩みが進行しているなか、高齢化や若者の流出などの困難な厳しい状況は、全国に先駆けて深刻化しています。高台移住、防波堤建設などハード面での復興に目が向きがちなのですが、一方では人々の暮らし・コミュニティ・文化面での再建の重要性が、あらためて再認識され出しています。

とくに東北地方は、昔から伝統芸能や祭事などが人々の暮らしと深く結びついて、脈々と引き継がれてきた地域でした。震災を契機に気づかされたのは、人々の暮らしの基底には歴史・文化的な水脈があり、危機的な状況下でその力が甦り、出現する様子でした。

震災翌年に開催された伝統芸能大会(岩手県大船渡市、2012年2月25日、 筆者撮影)

豊かな自然・伝統文化を育んできた東北地方、三陸地域一帯は、祭りや、神楽(かぐら)などの郷土芸能が人々の日々の暮らしと深く結びついて継承されてきた地域です。そうした文化的な力が、震災・復興の過程における再生の原動力としてあらためて見直されているのです。これまで見過ごされ、過去のものとして忘れ去られていた伝統文化、とりわけ地域社会が継承する歴史・文化的な蓄積が、巨大災害を契機にして蘇ってきたのです。それは、人間存在の在り方や日本社会の姿を見直す意味でも、また広く世界や人類史的な視点からみても、注目すべき多くの示唆を含んでいます。

震災直後の状況では、祭りなど不謹慎きわまりないと自粛ムードが漂っていたのですが、次第に各地で復活の動きが伝播していきました。東北の沿岸地域には、数多くの郷土芸能や祭事・行事が継承されてきたのですが、その本来的意味が蘇生したのです。もともと厳しい気候風土の東北地方は、冷害や凶作に苦しんできた土地柄であり、人々の自然への畏敬の念は深いものがあります。多くの祭事は、厳しい自然のなかでの飢饉、疫病、災害などによる人々の苦難、尊い生命が失われた出来事などに対する、鎮魂や供養といった鎮めの意味をもっていたのです。

潜在力をよび覚ます力:社会関係資本(ソーシャルキャピタル)

人々の暮らしの根っこに深く関わって祭事があり、村々に民俗芸能いわゆる郷土芸能が継承されてきた事実に、震災後に三陸地域を訪れてあらためて気づかされました。当地で、神楽、虎(とら)舞(まい)、鹿踊(ししおど)り、獅子舞(ししまい)、剣舞(けんばい)などを見て、そこに秘められていた力を実感させられたのです。深刻な津波災害を受けた地域で催された行事、舞う人も、観る人達も、すべてを流された人々が集う場に、これまでも何度か足を運びました。

そこでの舞いの姿には、過去や現在の鎮魂の想いが二重写しのように表出していました。復興を祈願し催される祭事、そこに参集する人々の様子には、魂の深層に引き継いできた共感が甦り、心を動かされ、まさに感動の涙と笑顔が交錯するような一体感が醸成されていました。

人間の在り方には、表層としての日常生活(個的存在)とともに、その底層に脈打っている潜在的な様相(在り方)があります。存在が大きく揺らぐ事態においては底層に隠れていた潜在部分が大きな力として出現してくるのです。自分という個的な存在の奥底ないし基底に隠れていた、より深い所にある歴史的・伝統的・文化的な蓄積が再生し甦るさまを実感する体験、自己の表層の殻(枠)を乗り越える感覚といったらよいでしょうか。自分一人では如何ともし難い状況下で、こうした潜在的な力が出現してくることは大変意義深いことのように思われます。

さらに興味深いことは、こうした共感の輪が地域を超えて広がり、支援の繋がり・ネットワークの結節点として、お祭りや祭事、民俗芸能がはば広い世界から注目され出していることです。ローカルな地域性や文化が、より広域に共感の輪を広げるダイナミックな力を生んでいるのです。地域社会の基盤を強化する働きとして社会関係資本(ソーシャルキャピタル)が注目されていますが、そこには2つの構成要素があります。すなわち狭く限定的な「結束型」紐帯と、広域性をもつ「橋渡し型」紐帯ですが、その両方が震災・復興の過程で重層的に機能する様子を、被災地ではさまざまに垣間見ることができます。

今日、私たちは、いろいろな意味で「存在の危機の時代」を迎えているのではないでしょうか。日本では大震災のみならず、大雨・洪水、竜巻や火山被害など災害が続いていますし、こうした事態は世界各地で頻発しています。気候変動などの影響下で続発する自然災害ばかりではありません。9.11同時多発テロ事件以降、中近東地域の戦乱、難民増加、頻発するテロ事件、格差問題の深刻化など、人災としての社会不安も高まっています。

存在がゆらぎ不安定化する時代において、危機だからこそあらためて人間存在、人や自然の共存について、深い問い直しが突きつけられます。深刻な災害や危機的事態に立ち向かう際の向きあい方として、自己の狭い枠組みを超えていく人の在り方が問われるのです。人間存在の基底を支えるサステナビリティ(持続可能性)やレジリエンス(復元力)、それをどう紡ぎ出すのか、3.11被災地から学び、共有すべきことが、まだまだ数多くあるのです。

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古沢 広祐
古沢 広祐 (ふるさわ・こうゆう)
國學院大學経済学部(経済ネットワーキング学科)教授。
大阪大学理学部(生物学科)卒業。京都大学大学院農学研究科博士課程(農林経済)研究指導認定、農学博士。
<研究分野・活動>:持続可能社会論、環境社会経済学。
地球環境問題に関連して永続可能な発展と社会経済的な転換について、生活様式(ライフスタイル)などを究明。具体的には、持続可能な生産消費、世界の農業食料問題とグローバリゼーション、環境保全型有機農業、エコロジー運動、社会的経済・協同組合論、NGO・NPO論などについて研究。
著書に『地球文明ビジョン』日本放送出版協会、『共生時代の食と農』家の光協会。
共著に『共存学1, 2, 3, 4』弘文堂、『ギガトン・ギャップ:気候変動と国際交渉』オルタナ、『安ければ、それでいいのか!?』コモンズなど。
<NGO活動など>(特活)「環境・持続社会」研究センター(JACSES)代表理事。(特活)日本国際ボランティアセンター(JVC)理事、市民セクター政策機構理事など。
http://www.econorium.com/fur/kaleido.html

https://www.facebook.com/koyu.furusawa

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  • 08.29

    第11回:震災・復興とお祭りの復活――サステナビリティの底流

    3.11東日本大震災から6年半以上が経過し、甚大な被害の記憶が薄れつつある中、被災地では夏のお盆行事やお祭りが復活しています。豊かな自然・伝統文化を育む東北・三陸地域一帯では、祭事・郷土芸能が日々の暮らしと深く結びつき継承されてきました。そうした文化的な力が、災害への回復力(レジリエンス)や復興過程に人々を繋ぐ原動力として見直されています。

    記事イメージ
  • 07.06

Bau des Rugby Stadion in Kamaishi, Unozumai für die Weltmeisterschaft 2019 für 1,9 Milliarden Yen

【19年ラグビーW杯へ】岩手県釜石市、釜石鵜住居復興スタジアム建設入札公告

 岩手県釜石市は、19年のラグビー・ワールドカップ日本大会開催に備えて建設する「釜石鵜住居復興スタジアム(仮称)」の施工者選定手続きを公告した。

建築工事と電気・機械設備、土木工事を一括発注する。大手ゼネコンと地域企業による自主結成の2~3者JVでの参加を求めている。JVの申請届けと参加申し込みを26日まで受け付ける。

17年1月中旬に参加資格の有無を判断し、同3月上旬にWTO対象の一般競争入札を開札する。JV代表者の参加資格では、過去20年以内に収容人数2万人規模以上の球技場(兼用・多目的スポーツ施設含む)の施工実績を求めている。

17年4月に建設工事に着手する。工期は18年7月31日。ワールドカップは19年9月に開催される予定で、開催の1年前までに施設を完成させる必要があるという。基本・実施設計は梓設計が担当。実施設計の履行期限は17年2月となっている。

施設の収容能力は1万5000人以上を確保する計画。施設規模は未定だが、都市公園法の許容建ぺい率が12%のため、建築面積の上限は1万0800平方メートル、建築可能な延べ床面積は18万平方メートルとなる。

事業では、東日本大震災の津波で大きな被害が出た釜石市鵜住居地区の鵜住居小学校、鵜住居東中学校の跡地(釜石市鵜住居町18、19地割)にスタジアムや競技場などを建設する。事業費は31億~32億円を想定している。敷地内に設ける広場の造成費用や上下水道の整備費を復興庁の補助金で賄う。総事業費のうち建設工事費の上限は19億円と試算している。

予定地の面積は約9ヘクタール。津波の再来に備え大規模な盛り土を施す。敷地内には災害に備え、100トンの貯水槽を設置する。ワールドカップ終了後は、スタジアムの周りに広場を整備し、市民や観光客らに開放することにしている。

Wiederaufbau der Breakwateranlage in Kamaishi

工事記録館 釜石港

※写真にカーソルを合わせると、簡単な説明が表示されます

釜石港湾口防波堤は、昭和53年から約30年の期間をかけて整備された、大規模な防波堤です。 東日本大震災により、湾口防波堤の一部は倒壊し、多くは大きく傾きながらも最後までマウンド上にとどまり、津波を抑え続けました。 湾口防波堤の災害復旧は、南堤のおよそ半分にあたる370m、北堤の870m、開口部300mの区間が対象となり、大規模な工事となりましたが、様々な工夫をすることで7年間での復旧完了を目指しています。

震災後の湾口防波堤  湾口防波堤 南堤の被災状況

 

転倒した防波堤(ケーソン)の撤去とマウンドの造成

転倒したケーソンは重すぎてクレーンで持ちあげることができないため、工事の妨げになるものは撤去することにしました。 (ケーソン:フランス語で四角い箱。ここでは鉄筋コンクリート製の防波堤本体となる構造物。)

砕岩棒によるケーソンの破砕 バケットによるケーソンの撤去
捨石運搬船によるマウンド造成 被災後のナローマルチによる海底の測量結果

釜石港(泉作業基地)でのケーソン製作

FD(フローティングドック)と呼ばれる作業船と海上打ち継ぎ場で、高さ約20mもあるケーソンが製作されています。

泉作業基地と沖に見える湾口防波堤 FDからケーソンの引出し

FDでのケーソン製作 海上打継場でのケーソン製作

県外で製作したハイブリッドケーソンの釜石港入港

資機材不足などに対応するために、ハイブリッドケーソンを県外(千葉、名古屋、津)で製作し運搬しました。
(ハイブリッドケーソン:鋼殻とコンクリートで構成されたケーソン)

ハイブリッドケーソンの入港 ハイブリッドケーソンと釜石大観音

 

ケーソン据付(すえつけ)

コンクリートでできた巨大な構造物であるケーソンを海上に浮かせて設置位置まで運びます。
注水をして設置した後に、石材を詰めて、コンクリートでふたをします。作業は海上の波が穏やかな日にしかできません。

ケーソンの曳航(据付け位置まで運搬) ケーソンの据付

ケーソンに石材を投入1 ケーソンに石材を投入2

コンクリートにてケーソンにフタをする 台船に乗ったコンクリートポンプ車でコンクリートを圧送

 

航路下の津波対策

開口部には、船の航行に影響がない水深(天端水深-19m)に潜堤(せんてい)として逆T型ブロックを設置しています。
航路となる部分ですので、工事中は北側(北堤となる部分)に仮航路を設けました。
(天端:構造物の上の面)

平田地区で製作された逆T型ブロック 起重機船による逆T型ブロック設置

現在は、開口部の工事を終え、航路を開口部に戻し、北堤の工事に取り組んでいます。

Politik des Wiederaufbaus in Otsuchi

東日本大震災5年 第1部 まちづくり/4止 「選択と集中」を模索

町長を1期で退くことになった碇川豊さん。「キャンバスの下地はつくった。色を塗れない無念さはある」とつぶやいた=岩手県大槌町で、竹内良和撮影

岩手・大槌、膨らむ事業数 将来の維持費に懸念

 東日本大震災の被害から立ち上がるため自治体の復興事業数は膨らんだ。だが、人口減少が進む中、整備したインフラの維持がいずれ財政を圧迫しかねない。未来につながる復興のあり方を自治体は模索する。

    ◇

 昨年春。岩手県大槌町長(当時)の碇川(いかりがわ)豊さん(64)には寝耳に水だった。1週間前に会計管理者への辞令を交付した部下が辞表を出したという。部下は8月の町長選への出馬を表明する。「『選択と集中』で復興のスピードアップを図る」。そんな公約を掲げた。

 町では、震災で人口の8%の1277人が犠牲になり、役場も町長と職員の計40人を失った。元町総務課長の碇川さんは2011年8月の町長選で初当選。突貫作業で防災集団移転促進事業(防集)などハード中心の復興計画を2カ月で仕上げた。計画は14年3月、福祉や教育も含む内容に練り直され、大学教授や住民代表ら委員12人が復興の基本計画を改めて議論した。

 人口減少の現実を住民に認識してもらおうと、計画書の巻頭に右肩下がりのグラフを掲載する案が出た。地元委員が猛反対した。「“安楽死”させるまちづくりに熱くなれるはずがない」。有識者委員が反論した。「見たくない現実だからといって伏せるのはいけない」。結局、グラフは目立たない巻末資料とすることで決着した。基本計画に「町の魅力向上で定住促進」との理念がうたわれた。

 14年度以降の町の復興事業数は255に膨らみ、人口で6割多い同県陸前高田市の事業数を90近く上回った。町産木材を使った公民館建設、町道の融雪機能整備、全町でのケーブルテレビ整備−−。震災前より質の高いまちを目指した取り組みも盛り込まれた。

 町職員は現在、他自治体からの応援を含め300人弱。震災前から約160人増えたが、年間50億円だった当初予算は復興事業で500億円に膨張し、震災前の10倍の事業を2倍の職員で担う形だ。事業執行はパンク状態となり、町長自ら町施設の用地交渉で地権者宅に向かった。15年度予定だった防集の完了は、17年度予定にずれ込んだ。

 町長選で、かつての部下、平野公三さん(59)に碇川さんは939票差で敗れた。復興の遅れへのいらだちを、町のトップとして頭を下げて受け止めるしかなかった。だが、碇川さんは今も、従来の復興計画に誤りはないと考えている。

 「『選択と集中』は平時の言葉だ。震災で全てなくなり、橋も学校も造り直さねばならない。そんな時に仮に今の人口が半分になりそうだからといって半分のまちづくりなどできない」

    ◇

 平野さんは、過剰なインフラ整備は維持費がかかり、人口減少で税収が細る町の財政を圧迫すると考えていた。町長就任直後から復興事業の見直しに着手したが、すぐ壁にぶつかる。

 「なんでこんなに遅れるんだ。もう疑心暗鬼になっている」。昨年10月、町東部地区の公民館で開かれた住民説明会。高台の造成が半年近く遅れると発表すると、マイクを握る初老の男性が顔を紅潮させた。この地区の計画遅れの発表は3度目。造成区画を減らすなど抜本的見直しをさらに行えば、一層の遅れは避けられない。男性の言葉を「町民全体の思い」と理解した。翌月、町が発表した復興事業の見直しは、災害FMや漁業振興などソフト事業中心の廃止にとどまった。

 昨年の国勢調査速報値で町の人口は10年比で23・2%減の1万1732人となり、県内最悪の減少率だった。「面かじいっぱい切りたいが、そうすれば町は混乱し転覆する」。平野さんは針路変更の難しさをかみしめる。だが、「少しずつでも方向を変えていければ、何年か先には結果が出る」と今後も見直しを検討するという。【震災5年取材班】=おわり

    ◇

 第1部は、竹内良和、伊藤直孝、本橋敦子、春増翔太、浅野孝仁、近藤綾加、樋岡徹也、坂口雄亮が担当しました。

Onagawa Moving Forward on the Difficult Road to Recovery

A Tōhoku Town Returns to Life

Kikuchi Masanori [Profile]

[2015.06.19]Read in: 日本語 | 简体字 | 繁體字 | FRANÇAIS |

Onagawa was hit hard by the tsunami from the Great East Japan Earthquake in 2011. But four years later, it is starting to recover, with the fishing industry in particular making a rapid comeback. Journalist Kikuchi Masanori goes back to the town he has visited repeatedly since the year of the disaster for an update on its progress.

Reopened Station Brings New Energy to Town

“Welcome to Onagawa”

The message, displayed on a brand-new blue banner, greeted me when I alighted from a train at Onagawa Station in early June 2015. The recently completed three-story steel-frame station building, light brown and gleaming in the hot sunlight of the clear day, stood out among the scattered buildings of the area. Families and couples were enthusiastically snapping photos with their smartphones. And the station’s attached hot spring facilities were lively with visitors, even though it was daytime on a weekday.

Onagawa lies on the east coast of Miyagi Prefecture, and its train station is the eastern terminus of the East Japan Railway Company’s Ishinomaki Line. The station was finally reopened on March 21, 2015, four years after it was washed away by the tsunami following the Great East Japan Earthquake of March 11, 2011. Onagawa is located in a low-lying area facing the sea with a ring of hills behind it; the hills blocked the advance of the tsunami, and the waters rose to a height of 20 meters—much higher than in other affected areas. The tsunami laid waste to all the buildings in the town center, including the train station, and left 827 people dead or missing.

It took about two years for the town, with aid from the national and prefectural governments, to clear away the debris. Work has also been underway at a rapid pitch to rebuild the port and roads, raise the elevation of land in the town center around the station, and develop sites for residential construction on higher ground.

It was my fourth visit to Onagawa and, compared with the scene of ruin that greeted me in 2011, the progress was clearly visible both in inland areas and around the port. There were still many vacant lots in the vicinity of the station, but work had started on the station plaza and pedestrian promenade, and my eye was caught by all the shops under construction in the area around the station.

Artificially raised land near Onagawa Station. The tsunami hit the first floor of the local medical center (right), even though it was built on a natural elevation, and devastated the facility.

Rebuilding Only Just Begun

One week after the station reopened, the Future Center opened nearby as a facility for young entrepreneurs to get together and talk. It is managed by Asu e no Kibō, a nonprofit organization whose name means “hope for tomorrow,” which has been supporting the establishment of businesses and running employment training activities for two years. As well as being involved in the planning and launch of the El Faro hotel in the town, it has helped with the realization of projects including an art studio and café. The nonprofit’s leader, Komatsu Yōsuke, who is originally from the prefectural capital of Sendai, noted, “In contrast to a big city like Sendai, Onagawa has strong community ties and a culture where veterans boost the younger generation. This has been very heartening.”

Komatsu added that the reopening of the railway line has brought more visitors and it is possible to feel the renewed energy. But he emphasized that the rebuilding of the community powered by young people has only just begun: “Taking the initiatives to the next stage is crucial. We will provide support in drawing many kinds of people to the town, raising funds effectively, and helping businesses to achieve stability.”

A view of the Future Center, one of the still relatively few buildings that have been completed in the area around the train station.

Next, I walked for around 15 minutes to the waterfront and arrived at the Onagawa branch office of the Miyagi Prefecture Fisheries Cooperative. There I talked to 66-year-old Itō Kazuyuki, who has been engaged in the cultivation of scallops, Onagawa’s main seafood product, for over 40 years.

“It seems like we’re getting back on our feet faster than other places struck by the tsunami. I think we’re doing pretty well considering how hard we were hit.”

Although his expression seemed to relax somewhat as he spoke, Itō had only narrowly escaped the tsunami by jumping into a truck and driving from his coastal workshop to higher ground. But his home and the 13 rafts he used for cultivating scallops were all washed away. And he lost many friends and relatives, including his wife’s mother, whose remains have never been found.

“I lost the entire crop of scallops just before the spring shipment. That really hurt. First I had to clear away the debris, and then I had to start over—not from zero, but from less than zero.”

Sales Back to Pre-disaster Level

Despite the adversity, Itō managed to make quick progress toward recovery, first constructing three new rafts while commuting from temporary housing. Using young scallops ordered from Hokkaidō, he began cultivation again and has now built his way up to 10 rafts. And with government and other assistance he replaced his boat. This year’s sales, at about ¥10 million, were around the same level as before the 2011 disaster and at the end of last year, he was able to achieve a deeply held desire to build a house on high ground.

Itō Kazuyuki’s scallop harvest has returned to its pre-2011 level. “I worked as hard as I could after the disaster, and I’ve finally got to this stage.”

Itō’s face became a little more serious as he declared: “The pain won’t go away. Many of my friends have given up fishing since the disaster. But I couldn’t easily give up scallop cultivation after all those years and I had the will to succeed. I can see the light at last.”

Onagawa’s main industries before the disaster were fishing and seafood processing. Of these, the fishing industry in particular has made an amazing comeback. Cultivation of local specialties apart from scallops—ginzake salmon, oysters, and sea squirts—has been relatively quick to resume. And fishing of saury and other coastal species has recovered with almost no hitches. According to cooperative and town records, although the number of town residents involved in fishing has dropped from 570 before the disaster to 410 now, total sales for last fiscal year (April 2014–March 2015) came to ¥5.5 billion, topping the figure of slightly less than ¥5 billion for the year preceding the disaster. Onagawa is nearer to the many consumers in Sendai and fish traders in Ishinomaki than other fishing villages further north on the Sanriku Coast, and this has given it an advantage in restoring its delivery capabilities.

However, the increase in sales is mainly due to higher prices over the last few years. The catch itself is still only at around 80% of the total for before 2011, and today’s pressing issue is how to boost yields while maintaining the same price levels. This is because the town’s other major industry of seafood processing is dependent on a certain level of catch.

I spoke with Ishimori Yōetsu, vice president of the Onagawa Fish Market Buyers Cooperative, which is made up of local buyers of seafood for the processing industry: “Partly in the spirit of promoting recovery through mutual cooperation among the people of the town, we have been following an unwritten rule of submitting as high bids as possible. But the catch has still not recovered, and it was only this year that some of the seafood processing plants around the port finally started running again.” He added that there is no room for optimism.

Capital from Qatar Boosts Seafood Processing

Ishimori Yōetsu, vice president of the Onagawa Fish Market Buyers Cooperative: “Because Onagawa was all but washed away, it brought the people of the town together. We have lots of discussions, but move quickly once we reach a decision.

Even so, the wheels are definitely beginning to turn in the fishing industry, fish market, and seafood processing industry that support Onagawa. The high-tech multifunctional seafood processing plant Maskar has played a major role since its completion in autumn 2012. It was built at a cost of ¥2 billion with capital from the Qatar Friendship Fund, which was established by the emirate of Qatar to provide assistance in response to the 2011 disaster. The facility is designed to withstand even a tsunami of a once-in-a-century level. The first floor is for freight handling, the second has cold storage capacity for up to 6,000 tons of goods, and the third floor serves as an emergency evacuation area above tsunami level. The cooperative manages the facility, which is jointly used by firms in the processing industry.

Ishimori relaxed his visage as he explained: “We’ve been getting a stream of deliveries of saury, mackerel, salmon, bonito, and more, and the plant has been full since last autumn. Along with the train station, the plant has become a symbol of Onagawa’s revival. People in this town tend to be independent, and while they hold a deep sadness in their hearts, they want to use the symbol of this plant as a base to redevelop the town under their own steam. And things are gradually taking shape.”

Before the disaster, there were cold storage facilities with a total capacity of 53,000 tons in the town—nine times greater than Maskar. To make up the difference, the cooperative is currently building more facilities nearby.

The recovery of Onagawa’s port is well underway. The multifunctional seafood processing facility Maskar (left) maintains temperatures of minus 30 degrees Celsius in its freezer rooms (right). The name “Maskar” derives from a traditional Qatari fishing method.

Land Development Delays

Apart from the tsunami fatalities, many people moved away after the disaster, so the population of Onagawa has dropped from 10,000 to 7,000 and is continuing to shrink. Delays in the development of land for housing and the construction of subsidized public housing for disaster victims have left more than 2,100 people living in the temporary facilities put up after the quake and tsunami, which still have an overall occupancy rate of 80%. So far, only 25% of the planned 1,000 units of public housing have been completed. On my previous visit, in 2013, Mayor Suda Yoshiaki told me it would take five or six years to complete the public housing, but this time he said that the process of site development had been running more than three months behind schedule. He explained the situation and what the town was doing about it:

“The first problem was that we ran into a layer of solid bedrock that the initial boring survey didn’t find, and it also took time to acquire rights from the huge number of landowners. Then it required some effort to conduct construction work to deal with inundation caused by land subsidence. To avoid any further delays, we hope to reduce development time by reconsidering the methods being used and trying to devise new ones. We’re said to have recently become the first town in the tsunami-affected area to introduce blasting as a new way of breaking through the bedrock. Compared with relying on heavy machinery, it has certainly made the process quicker.”

Public housing built on high ground for disaster victims in Onagawa. Work on land development for additional units has fallen behind schedule, but the town government is striving to make up for lost time by adjusting its construction methods.

The reopening of the port is essential to the revitalization of the fishing industry. The wharfs and related facilities are due to be completed by the end of the current fiscal year, at which point the port will be basically ready to use. “After that, the recovery of the seafood processing industry, using fish and seafood caught locally, will be the key,” Mayor Suda said. “Over the next two years, we plan to finish developing sites for rebuilding plants and meeting expansion needs.”

Essential facilities are being completed, and the people and industries of Onagawa are starting to move again. Many difficulties lie on the road ahead, but the local administration, citizens, and outside contributors are achieving steady progress as they work more closely together.

(Originally written in Japanese and published on June 18, 2015. Banner photo: Onagawa Station reopened four years after the previous station building was washed away by the 2011 tsunami. The new station building was designed by award-winning architect Ban Shigeru. All photographs provided by the author.)

Rebuilding Onagawa

An Interview with Suda Yoshiaki, Mayor of the Tsunami-Devastated Town

Kikuchi Masanori [Profile]

 

[2015.06.29]Read in: 日本語 | 简体字 | 繁體字 |

Onagawa has recovered relatively quickly from the 2011 tsunami, despite being one of the hardest-hit communities. Journalist Kikuchi Masanori returns to the town to interview Mayor Suda Yoshiaki for the second time and see what has changed in the two years since they last talked.

Suda Yoshiaki

Suda YoshiakiBorn in Onagawa in 1972. After graduating from the School of Business Administration at Meiji University, he worked for an advertising agency before serving for three terms in the Miyagi Prefectural Assembly from 1999. In November 2011, he was elected mayor of Onagawa.

True Revival Still to Come

KIKUCHI MASANORI  Onagawa Station reopened in the town center this March, four years after the 2011 earthquake and tsunami. The port, which is particularly important for local industry, has made a remarkable recovery, and new seafood processing plants have been completed nearby. Would you say the path to revival is coming into focus?

MAYOR SUDA YOSHIAKI  No, that’s still to come. It’s true that the completion of the new station building is a big step, and it’s also encouraging that the core industries of fishing and seafood processing have rallied. Last fiscal year, ending in March 2015, total fishing sales for the town amounted to 5.5 billion yen, topping the figure of just under 5 billion yen for the year preceding the disaster. And total sales at Onagawa Fish Market are also higher than before the tsunami. These are both due to high fish prices. On the other hand, the volume of the catch is only 80 percent of what it was before. And the membership of the local fisheries cooperative has dropped by more than 20 percent with the loss of those who died in the disaster and of others who have closed down their businesses. So the situation continues to be tough.

For seafood processing, the most important thing is to ensure there is a big enough catch, so it’s essential to get the port completely up and running again as soon as possible. Wharf-related construction will largely be completed by the end of this fiscal year. And over the coming two years we’ll be working to raise the elevation of land and prepare it for construction so as to meet the demand for processing plant sites for local firms that are rebuilding and for firms from outside the town that want to put up new plants.

New Seafood Processing Plant’s Pivotal Role

SUDA  The multipurpose seafood processing facility Maskar was completed three years ago using capital provided by a Qatari foundation set up to support revitalization of communities affected by the 2011 disaster, and it’s being used for storage of goods by the seafood industry for the whole town. Having multiple firms share storage space increases the efficiency of the facility. The individual firms continue to compete with each other, but they’ve taken up on the idea of sharing some functions. This is a departure from their traditional way of doing business. In the sense that the town’s firms are competing as a team, I think this is a landmark innovation.

The town government has also adopted the system of private finance initiatives with the construction of a joint wastewater treatment facility that was just completed this April. We’re also considering ways of reducing power costs for the local seafood processing industry as a whole, such as by setting up a system under which it would purchase electricity collectively from power companies and distribute it to individual firms, using smart technology to manage each firm’s power usage.

Onagawa Station (left), which reopened four years after the previous station building was washed away in the tsunami, and the multifunctional seafood processing facility Maskar (right), built with the support of the Qatar Friendship Fund.

Public Housing Construction Delays

KIKUCHI  When I spoke to you two years ago, you said that the top priority was the construction of public housing for disaster victims. People started to move in to new units in 2014, as originally scheduled, but how has it been going with the construction of additional units?

SUDA  The first tenants moved in last spring, but the site development that needs to be completed before construction is taking longer than planned in some areas, causing delays of three to six months. Basically, we’re using heavy machinery to clear and level higher ground within the town for residential construction and using the earth from this process to raise the elevation of land within the town center and other areas near the coast. But we’ve encountered unexpected solid bedrock in many places, which is making the work difficult and time-consuming.

The town intends to build 1,000 units of public housing and so far 250 have been completed. This fiscal year, we plan to finish more than 300 additional units. We will build apartment complexes at a total 34 locations within the town. This includes one place where we quickly demolished the municipal athletic stadium and put up 200 units.

The complex task of acquiring land and property rights has also caused delays. Because of the huge number of owners involved, it’s a seemingly endless job, even with all the town workers going out. And we remain short of staff, so difficulties are inevitable. On the town’s islands and peninsulas, meanwhile, the terrain is steep, limiting the routes for transporting earth and sand, and this slows down the overall reconstruction process.

Blasting Through the Hard Ground

KIKUCHI  Land subsided by over one meter in coastal areas due to the earthquake. I heard that for some time after the disaster, many areas of the port remained flooded with seawater.

SUDA  A lot of the land that subsided remains at its lowered elevation. The town center is near the ocean, and while we are implementing anti-flooding measures, at the same time we have to move forward with construction, but the lowered elevation affects our work. When there’s heavy rainfall, such as from a typhoon, traffic throughout the town is paralyzed. Water washes in from the sea, and it blocks drainage of the water from inside the town.

In any case, we must avoid any further construction delays. We hope to reduce development time by reconsidering the methods being used and trying to devise new ones. In mid-May, we introduced blasting as a new way of breaking through the hard ground. We’re said to be the first town in the tsunami-affected area to adopt this method.

As construction material prices remain steep, we’re still seeing some cases where there are no successful bids for construction activities, but these are somewhat less common than before. We prepare budgets taking into account the ongoing high prices, and I believe we’re now doing well by comparison with other disaster-affected areas in terms of inviting successful bids.

Public housing built on high ground after the athletic stadium was demolished and the land cleared.

Nuclear Power Essential

KIKUCHI  There is still no prospect of the Onagawa Nuclear Power Station restarting. With the town struggling financially, would you like to get it running again as soon as possible for its tax revenues and other substantial benefits?

SUDA  The town’s initial budget for the 2015 fiscal year was 34 billion yen, which is nearly six times greater than for before the disaster. Funds are mostly allocated to land development, including rezoning, reshaping, and mass relocation for disaster prevention. Having fixed asset taxes and other revenue from the nuclear power station is certainly beneficial, but the town became eligible for local allocation tax grants two years ago, and this is serving as a revenue source. We’re also drawing more than 10 billion yen in fiscal adjustment funds, which is the same level as before the disaster. Fixed asset taxes from the nuclear plant are now 2 billion yen; this figure is falling at a pace of 0.1 to 0.2 billion yen a year due to depreciation.

Restarting the plant will definitely be possible once everything is in place. The Nuclear Regulation Authority will have to rigorously conduct the most important check for disaster resistance. Clearing strict standards is a major prerequisite. Personally, I think that nuclear power is essential for the moment, not just for Onagawa but for the whole country’s energy supply. It will take ten or twenty years to develop and expand usage of alternative energy sources.

Speaking of financial matters, the national government is currently talking about making local authorities shoulder some of the costs of reconstruction, which it has covered entirely until now. But the town is already carrying many costs, and I think the idea that shouldering this additional burden will somehow make us more self-reliant is peculiar. It isn’t that I don’t understand the national government’s point of view, but municipalities with strong financial resources like Sendai [the prefectural capital], for example, have already completed their recovery and are no longer bearing this sort of burden, so I find it accept the idea of shifting costs to municipalities facing difficult conditions and requiring more time for recovery.

A Compact Community

KIKUCHI  The town’s population has dropped by 30 percent since before the disaster. Does this affect community development?

SUDA  Population decline is a national trend, and Onagawa’s population would have decreased even without the tsunami. So what should we do? Our development efforts are now based on concentrating services to maintain vitality, which results in a compact community. Construction of a commercial area centering on Onagawa Station is underway, and a number of stores are now being built. From June, work began on a shopping district to be operated and administered by the private community development firm Onagawa Mirai Sōzō.

When the shopping district is completed with twenty-seven stores in December, the town will look very different. Ultimately there will be around fifty stores in the vicinity of the station. We are also planning to build the government office and other public facilities in the area. But it won’t be anything fancy like what you would see in a city. Both the station and the central shopping district will mainly serve to make the town more compact.

On March 1, 2015, Prince William of the United Kingdom visited a temporary shopping center in Onagawa, and Mayor Suda explained the town’s state of recovery to him. © Jiji

(Translated from an interview conducted in Japanese on June 1, 2015. All photographs provided by the author, unless otherwise stated.)

Sou Fujimoto hat das neue Kulturzentrum in Ishinomaki geplant

石巻市(仮称)複合文化施設 基本設計まとまる

大ホールやや縮小し1250席 8月2日夜 市民説明会

石巻市 教育・文化 石巻日日新聞 7月26日(水) 15時32分 配信

全景(南側)パース図

 石巻市は25日、平成32年度の完成を目指し開成地区に整備する(仮称)複合文化施設の基本設計を明らかにした。整備費用を考慮して基本計画よりも全体的に規模をやや縮小し、1300席程度としていた大ホールは50席減の1250席。市民の団体から規模拡大が要望されていた小ホールは、基本計画通りの300席とし、最大400席の確保は見送った。市は8月2日午後6時から、市役所で市民への概要説明会(申込不要)を開く。

複合文化施設は解体された市民会館と文化センターの代替として、大小ホールと生涯学習機能、博物館機能を備える。基本設計業務はプロポーザルにより藤本壮介建築設計事務所=東京都新宿区=が受託し、市民説明会やワークショップを踏まえて先月末にまとめた。

横長の2万2322平方メートルの敷地に、蔵が並ぶ昭和初期の市中心部をイメージした建物を整備する。建物は鉄骨造と鉄骨鉄筋コンクリート造で、建築延床面積は基本計画から98平方メートル減の1万3182平方メートル。

おおまかな施設の並びや外観は基本計画と同じで、1階は東側から大ホール、楽屋、小ホール、市民ギャラリー、常設展示室などの博物館エリア。建物の前面にエントランスエリアを横長に配し、アトリエや研修室などを分散して置く。2階は大会議室、収蔵庫などで、使い勝手を考慮して配置などを調整した。

大ホールは1階802席、2階が桟敷席、バルコニー席で448席の計画。座席数は市民会館(1362席)より減るが、狭かった座席間隔は標準的な仕様になる。音響を重視するほか、舞台には奈落から演者などを押し上げる小迫りを設置。中ホールとして使用しても空席が目立たないよう、今後の実施設計で仕切りなどの工夫を施す。

小ホールは移動観覧席200席と積み重ねが出できるイス100席の収容規模で、平面としての利用も可能。博物館エリアは文化センターの1、5倍の面積を確保した。

小ホールのロビー

小ホールのロビー

基本設計は市民代表などの復興推進会議で示された。市は今後、実施設計を発注し、建設用地にある仮設住宅の集約を図りながら来年秋の着工に向ける。総事業費は約130億円の見込み。

Katastrophe an Grundschule – Eltern von Tsunami-Opfern werden nach fünf Jahren entschädigt

Es war eine Fehlentscheidung mit katastrophalen Folgen: Weil eine japanische Schule ihre Kinder 2011 nicht vor dem Tsunami in Sicherheit brachte, starben Dutzende Kinder. Die Eltern bekommen jetzt eine Entschädigung.

30.10.2016, von PATRICK WELTER, TOKIO

© DPANach dem Tsunami gefunden: Schultaschen aus der Okawa Okawa-Grundschule in Ishinomaki.

Eine der schrecklichsten Tragödien während der Tsunami-Katastrophe im Norden Japans im Jahr 2011 ist die Geschichte der Okawa-Grundschule in Ishinomaki. Nach dem Beben der Stärke 9 um 14.46 Uhr gab es in der Stadt Aufrufe zur Evakuierung, weil ein Tsunami drohte. Doch die Lehrer der Schule, die vier Kilometer vom Meer entfernt an einem Fluss liegt, zögerten. Etwa 30 Kinder wurden von ihren Eltern abgeholt und in Sicherheit gebracht. Die Eltern schlugen den Lehrern vor, mit den anderen Kindern auf den nahegelegenen bewaldeten Berg zu flüchten. Auch manche Kinder sollen gefleht haben, an den Hang laufen zu dürfen.

Aber die Lehrer hielten die Kinder für 45 Minuten auf dem Schulhof, bevor sie die Evakuierung in Richtung höheren Geländes begannen. Das war zu spät. Gegen 15.30 Uhr an jenem Nachmittag des 11. März erreichte eine mehr als zehn Meter hohe Tsunami-Welle die Küste von Ishinomaki. Nur vier der 76 Schüler, die noch an der Schule waren, und nur einer von elf Lehrern überlebte. Er nahm sich später das Leben.

Ein Bezirksgericht in Sendai hat nun den Eltern von 23 Kindern eine Entschädigung von insgesamt 1,4 Milliarden Yen (12 Millionen Euro) zugesprochen, weil die städtische Schule die Kinder nicht angemessen in Sicherheit gebracht habe. Zahlen sollen die Stadt Ishinomaki und die Präfektur Miyagi. Ishinomaki will gegen das Urteil Berufung einlegen. „Die Schule hätte die Kinder auf den Berg hinter der Schule bringen müssen“, urteilte der Richter.

„Das Urteil wird in Zukunft Leben retten“

Die Entschädigung ist niedriger als die geforderten 2,3 Milliarden Yen. Die Verteidigung hatte argumentiert, dass die Schule außerhalb der bekannten Tsunami-Warnzonen lag. Bei früheren Tsunami-Wellen im Jahr 1896 und 1933 war das Gebiet nicht überflutet worden. Im März 2011 aber waren das Erdbeben und der Tsunami stärker als zuvor.„Das Urteil wird in Zukunft Leben retten, auch wenn unsere Kinder nie wieder zu uns zurückkehren werden“, sagte Hiroyuki Konno, der seinen zwölf Jahre alten Sohn Daisuke an der Schule verlor. Er versprach wie weitere klagende Eltern, sich weiter für die Aufklärung der Tragödie und für bessere Evakuierungsregeln einzusetzen. Andere Familien hatten sich an der Klage nicht beteiligt. Einer dieser Elternteile sagte vor dem Gerichtssaal: „Ich kann die Lehrer, die gestorben sind, nicht beschuldigen.“

In den Tsunami-Gebieten im Nordosten Japans sind mehr als ein Dutzend Klagen anderer Familien von Opfern anhängig, darunter gegen einen Kindergarten und eine Fahrschule. Bei der Katastrophe kamen 15.894 Menschen ums Leben. 2556 Personen werden noch vermisst. Die Stadt Ishinomaki kündigte im März an, dass die Ruine der Okawa-Grundschule als Denkmal erhalten bleiben soll.

Disaster preparation course to be mandatory for aspiring teachers

JIJI

The education ministry plans to make university students training to become teachers take classes on how to respond to safety threats at schools.

The initiative to make the safety classes a mandatory course partly reflects the Okawa Elementary School tsunami deaths in Ishinomaki, Miyagi Prefecture. The school saw 74 pupils die on March 11, 2011, when it was engulfed by giant waves spawned by the magnitude-9.0 earthquake.

In October, a district court ordered municipal governments to pay about ¥1.426 billion in damages to the families of 23 of the children killed, finding the municipal school liable for failing to evacuate them appropriately. Both the plaintiffs and defendants are appealing the ruling.

The ministry hopes to improve the knowledge and skills of teacher hopefuls so they can protect children during incidents and natural disasters, officials said.

It aims to make school safety responses a mandatory subject in fiscal 2019, following amendments to the School Teacher’s License Act and a relevant ministry ordinance, the officials said.

In a report compiled in 2014, a committee that looked into the tsunami deaths at Okawa Elementary highlighted the belated decision of its staff to evacuate the children. The staff as a whole lacked sufficient knowledge of tsunami preparations and responses as well as of crisis management, the report said, proposing that education on disaster preparation and response be made a compulsory subject for would-be teachers.

The Central Council for Education, which advises the education minister, in a 2015 proposal aimed at improving teachers’ capabilities urged that school safety measures be studied as part of a required course. It would be desirable for all school teachers and other staff to have qualities for adequate and appropriate responses in a natural disaster, the proposal said.

Once amendments to the School Teacher’s License Act are enacted, the ministry plans to start work to revise the ordinance to enforce the law, which lays down subjects and credits for teacher-training courses at universities. It wants to start enforcing the revision as soon as March.

Universities individually need to file for approval to teach specific content on school safety. The new teacher-training course curriculum is not expected to start before fiscal 2019.

Education on school safety is also expected to be included in the guidelines for the minimum content of education for teacher-training courses the ministry is drawing up.

Some universities are already offering classes on disaster preparation and crisis management.

Students at Hokkaido University of Education in Sapporo can take a half-year elective course in which they take classes to learn basic knowledge, including types of natural disasters, preparations and responses by the central and local governments, and how to read maps.

In field work, students create maps for disaster preparation and response that indicate evacuation shelters and highlight key points to watch for during evacuations.

Currently, the subject is not available due to organizational reforms at the university, but the school hopes to restart it soon, officials said.

“It’s crucial to make students aware of the importance of protecting themselves and the people around them during natural disasters, which can strike at any time,” Takako Sasaki, professor of home economics at the faculty of education, said. “It’s also important for students to think about what they should do for the same end.”

New Policy: After 115 children killed in disaster

08/13/2011

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TOKYO (majirox news) — Japan’s Ministry of Education is reviewing its policy that allows schools to hand over students to their guardians during a disaster after 115 children at 33 elementary, junior high and special support schools were killed in the tsunami following the earthquake at Iwate, Miyagi and Fukushima prefectures in northeastern Japan, according to the Mainichi newspaper.Many children survived because they remained at the schools and took shelter on the top floors and on higher grounds. In fact, all the student at nine schools that were flooded survived.

In the city of Minamisoma, Fukushima prefecture, ten school children were lost after being released to their parents and then being caught in the tsunami, even though the school authorities had warned them that they shouldn’t go near the sea.

In Shichi-machi, at Chouritsu Elementary, Fukushima prefecture, a brother and sister left the school while the tsunami warning was being broadcast and were also lost.

At Togura Junior High School, one student fell while leaving school, and the tsunami pulled him away.

In the city of Ishinomaki at Kamasho Elementary, 22 children died after they were handed over to their guardians. An official from the school said there was no broadcast warning them of the tsunami. The children were going home when the tidal wave hit them.

At another school that did receive warnings, 74 children were swept away by the tsunami because teachers were discussing evacuation plans for 40 minutes on the playground of their elementary school in the city of Okawa Ishinomaki in Miyagi prefecture.

The problem is that there is no clear disaster policy, according to the Ministry of Education. Letting parents take children from the school during a disaster was a procedure established mainly for elementary schools.

“It is necessary to do a thorough study of appropriate times for releasing children to their parents,” according to the ministry. “The last time it was discussed was in 1996, and no conclusions were reached.”

Professor Marumitsu Murosaki of Kansai Gakuin University, referring to the City Disaster Prevention Study, told the Mainichi, “The deaths of these children occurred because there was no clear policy in the three prefectures.”

After reviewing the disaster response policies of the schools, it is crucial to immediately devise a standard disaster policy, noted the Ministry of Education.

Ishinomaki to turn Okawa Elementary ruins into 3/11 monument

KYODO

An elementary school where more than 80 pupils and teachers lost their lives as the 2011 tsunami washed out Ishinomaki, Miyagi Prefecture, will be preserved to remember what happened and improve the city’s disaster preparedness, the mayor said.

Public opinion was split about whether Okawa Elementary School should be preserved or demolished. But at a news conference Saturday, Ishinomaki Mayor Hiroshi Kameyama unveiled a plan to turn the building into a monument.

“It’s an important place to remember and mourn the victims as well as educate people about disaster preparedness and pass on what transpired,” he said.

Since some families say they cannot bear the sight of the building, the plan is to shield it with trees and redevelop the area as a memorial park, city officials said.

A council of citizens set up last May to discuss the issue will advise the mayor on the park development project.

On March 11, 2011, students, teachers and other employees of Okawa Elementary spent 50 minutes waiting in the school yard after the offshore magnitude-9 temblor struck at 2:46 p.m.

Just after they began evacuating, the tsunami hit, killing 84 students and staff in what became the nation’s deadliest school-linked disaster.

“We would like to commit ourselves to disaster prevention and mitigation so that we will never see human casualties again,” Kameyama said.

The steel-reinforced two-story building was completely flooded to the ceiling of the second floor. The mayor explained the importance of preserving the ruins.

“To raise awareness about disaster preparedness, we need to keep what we have as is,” he said.

The city said it was not expecting to incur maintenance costs for the structure as there is no plan to reinforce it for quake resistance. The cost of the conservation project is estimated at ¥530 million.

The Ishinomaki Municipal Government has also decided to save part of Kadonowaki Elementary School, which was struck by both tsunami and fire in the wake of the devastating earthquake.

Taro, Tsunami fears haunt residents of recovering Iwate town

Kyodo

A “disaster-prevention tour guide” led dozens of people earlier this month along a 10-meter-high seawall overlooking the Taro district in Miyako, Iwate Prefecture, where monster tsunami wreaked havoc in March 2011.

“This seawall was built not to prevent the tsunami, but to give people more time to escape,” Junko Sasaki, 53, said.

The district made a fresh start on Nov. 22 by holding a “town opening” ceremony after erecting about 450 new dwellings.

But with Taro’s population down to about 70 percent since the quake and tsunami, and its new seawall delayed, residents are worried about the struggles they will face during the years-long recovery process.

The area, which has a narrow cove facing the ocean, was also hit by tsunami in 1896 and 1933 that claimed 2,700 lives.

History made them wise enough to realize survival means fleeing to higher ground, despite the area’s famous double seawall, which was dubbed “Banri no Chojo” (“Long Castle of 100,000 Miles”), Japan’s name for the Great Wall of China.

But they may have let their guard down on March 11, 2011, when the deadly waves swept over the seawall and flooded the area, leaving 181 people dead or missing, and nearly 1,700 dwellings damaged or destroyed.

“Even if there is (sufficient) infrastructure, at the end of the day you must protect your own life. You need to remember that you have to evacuate,” Sasaki warned.

In the more than four years since, Miyako has built about 450 new dwellings both on higher ground 40 to 60 meters above sea level and on ground raised by about 2 meters.

Aiko Akanuma, 74, who had lived in the center of the city, moved into a public dwelling on higher ground earlier this month, giving up land she had lived on for 50 years.

When the tsunami hit, Akanuma ran from her home to a nearby public facility. She might not be so lucky next time, she said.

“If another one hits, I don’t think I will be able to escape,” she said, citing her bad legs.

Others, like photo shop owner Shigeo Tsuda, 75, are returning to the city center even though it’s on low ground.

“I came this far with help from people from across the nation,” said Tsuda, who reopened his store on a street just inside the seawall. Yet he worries.

The reason he decided to reopen in the same spot was because he was told a new seawall would be in place by next March. But due to other reconstruction projects, the 14.7-meter-high seawall was delayed. It is now expected to be finished by the end of March 2017.

“If there is another tsunami, the town will be destroyed again,” he said. “It’s really scary.”

The city says Taro had a population of 3,173 as of Nov. 1, down from more than 4,400 before the tsunami. It plans to build 220 dwellings at its center but has only received requests for 20 to 30, including shops.

Tsuda is thinking about rebuilding his house, but plans to stay in public housing for now. He decided to reopen his photo shop, the only one in Taro, out of a sense of mission.

“But I can’t sleep well at night, as I’m worried about whether I can really make a living,” he said.

Community Center (von Tange) in Rikuzentakata ist eröffnet worden

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Die Eröffnungs-Zeremonie fand im Rikuzentakata Gemeindesaal am  27. April statt. Über  180 Personen  feierten die Fertigstellung der Anlage. Ein Großteil der Finanzierung kam über das Rote Kreuz aus Singapur.

施設の完成を祝う・市コミュニティホール竣工式

陸前高田市コミュニティホールの竣工式は4月27日、市消防防災センターとなりの同施設で行われ、関係者約180人が施設の完成を祝いました。はじめに施設の玄関でテープカットが行われ、出席者は拍手で施設の竣工を喜び合いました。

その後、施設内のシンガポールホールでアトラクションが行われ、氷上共鳴会が迫力ある「氷上太鼓」の演奏を披露しました。竣工式では、戸羽太陸前高田市長が「施設の整備にあたり、シンガポール赤十字社、シンガポール大使館をはじめ関係者の支援に感謝します。地域コミュニティの再構築に努めたい」とあいさつ。来賓出席した駐日シンガポール大使館のウィリアム・タン主席公使は「復興への取り組みを心強く感じています。施設が両国友好のシンボルとなることを願っています」と完成を祝いました。

 式典終了後は、施設の見学会が行われ、コミュニティ活動の拠点となる施設を巡りました。同施設の建設にはシンガポール共和国から7億円の支援を受け、総事業費は約16億円。鉄筋コンクリート造・一部鉄骨造2階建で敷地面積は約5,818平方㍍。気仙杉材をふんだんに使用し、親しみと温もりのある施設で、380人収容のホールをはじめ会議室や集会室を備えています。5月11日から施設の利用が始まり、これからのコミュニティ活動の推進に期待が膨らみます。

 

(記事・写真提供:陸前高田市)
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In tsunami-hit Kesennuma, fishing industry recovers but scars remain

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STAFF WRITER

A stranger visiting the fishing port of Kesennuma today may not realize that six years ago it suddenly became the scene of massive, deadly devastation.

Much of the land in the port’s waterfront area remains vacant, except for the foundations of hundreds of structures swept away by tsunami reaching up to 10 meters that struck on March 11, 2011, killing about 20,000 people along the Tohoku region’s coast.

Kesennuma is one of the biggest Tohoku fishing ports, and seafood firms have been key players in the local economy.

Sales at the local wholesale fish market last year amounted to 92.36 percent of the pre-disaster level, reaching ¥16.89 billion in October in an apparent recovery.

Yet six years after the disaster, scars perhaps not conspicuous to outsiders remain, as does the trauma that befell the survivors.

Naomitsu Onodera, an official of the Kesennuma Fishery Processor’s Cooperative Association, said he has felt gloomier over the past few years.

“There are too many difficult problems, and I don’t feel we are going in the right direction,” he said.

Despite the recovery in sales at the fish market, catches in terms of tonnage were only 69.9 percent of the pre-disaster level as of October.

This means fishing boats bring smaller hauls to Kesennuma, resulting in a surge in prices, Onodera said.

“Fishermen are OK, and the fishing boats are OK, too,” Onodera said in a recent interview with The Japan Times. “But seafood processing businesses that buy the fish are suffering, in particular small ones. They are closer to consumers, so it’s hard for them to raise prices.”

Onodera said the fish hauls at Kesennuma have declined considerably, apparently due to climate change and overfishing by rival boats from other countries.

Small seafood firms have been hit particularly hard because it took them longer to resume operations after the disaster. Big businesses quickly reopened factories and re-established sales channels, he said.

According to the Kesennuma Fishery Cooperative Union, the wholesale price of katsuo (bonito) surged to ¥334.6 per kilogram last year from ¥216.6 in 2010, and that of sanma (Pacific saury) rose to ¥161.9 from ¥105.2. Those price hikes have badly plagued fish-processing firms in Kesennuma, Onodera said.

After the disaster, many workers switched to higher-paying jobs, including working on the ongoing massive reconstruction projects in the disaster zone. Others left Kesennuma because the small fish-processing firms were unable to quickly reopen their factories.

This has only worsened the labor shortage at the small companies, local officials said.

In general, fish-processing factories pay low wages, and the work is often referred to as “3K,” for kitsui (demanding), kitanai (dirty) and kiken (dangerous.)

The job-to-applicant ratio at fish-processing firms surged to as high as 4.74 in Kesennuma as of September, meaning that for every applicant there are 4.74 job openings on average.

Not only is the long-term fate of small firms uncertain, but that of the coastal region as a whole appears in doubt as the central government cuts back on huge reconstruction budgets.

“Big (public works) projects are now being completed,” Akihiko Sugawara, head of the Kesennuma Chamber of Commerce and Industry, said in a recent interview. “Workers who came to Kesennuma for that work have gradually started leaving since last summer.”

Last year about 380,000 people came to and stayed overnight in Kesennuma, and half were believed to have been involved in post-disaster public works projects.

When those projects end, all of these people “could disappear” from Kesennuma, Sugawara said, with “a big impact” on the local economy.

Still, Sugawara sees some hopeful signs. Local business leaders in recent years have tried to boost tourism, pushing the appeal of Kesennuma’s well-known fisheries industry.

They offer tours allowing visitors to enter huge frozen fish warehouses and eat shaved ice. Children can watch how giant fish and sharks are filleted and eat them after they are barbecued.

The tours started with just 30 visitors in 2013, but last year the number surged to 2,000.

“We want to make this a sustainable industry,” Sugawara said. “We are trying to add value to the fishery industry.”

At the center of the main bay in Kesennuma, the city plans to build a massive tsunami barrier and a new downtown area inside it.

But due to construction troubles and disputes over land rights, the plan has been considerably delayed. The downtown bay area, once the symbol of the thriving port, has yet to be redeveloped.

Sugawara said he hopes the redevelopment project will start this summer and be finished by June or July next year.

“Reconstruction will continue and won’t be finished for six or seven years,” he said. “I’d like people (outside the disaster-hit areas) to understand this.”

Over the past six years, central government officials in charge of Kesennuma’s reconstruction have rotated out, and newly appointed officials have become more and more “businesslike,” Sugawara said.

“Disaster-hit areas still have many problems,” he said.

Tsunami-displaced Tohoku shops struggling to find solid footing

JIJI

The revival of Minamisanriku Sansan Shotengai is a rare example of shops hit by the March 2011 earthquake and tsunami being able to shift from provisional to permanent locations in the Tohoku region.

The shopping arcade in the Pacific coastal town of Minamisanriku, Miyagi Prefecture, one of the three hardest-hit prefectures, made a fresh start with newly completed buildings last week, moving from makeshift facilities.

Elsewhere, however, owners of many disaster-hit shops currently operating at temporary facilities are struggling to find ways to continue, facing difficulty in achieving full-fledged reconstruction.

“I want to rebuild my shop and am considering whether I’ll be able to do it while working a part-time job,” said Tsukiko Otomo, the 64-year-old owner of a ramen shop in Kesennuma, Miyagi Prefecture.

In Miyagi, some 540 shops reopened at temporarily facilities prepared in the year or so after the disaster. Many of the facilities have been leased for free.

But almost six years later, the lease periods are nearing expiration for many shopkeepers.

According to a prefectural government survey, 238 of the shops had left the makeshift facilities as of last October, but 73 were not confirmed to be operating elsewhere.

The inability to reopen is believed to reflect difficulties in finding permanent shop locations due to delays in reconstruction, as well as dismal business prospects amid a population decline.

Still, nearly 90 percent of the 302 shops remaining in temporarily locations hope to rebuild, although about 40 percent are still not on the road to recovery.

In Kesennuma, two temporary shopping malls are set to close this spring due to a rezoning project, meaning 55 shops will have to move. But only 18 of them had somewhere to go as of January, according to a city government survey.

“I’ve been looking for a location for over a year, but I haven’t found one that meets my needs,” said Kunio Iwatsuki, 74, who has run a yakitori restaurant that has been in business for more than 80 years.

Deadlines for the use of the temporary facilities are ultimately determined by local governments, but state subsidies for their removal run until the end of March 2019.